04/16/2021 | Nachrichten | Coronavirus

Verpflichtendes Testangebot auch in Zahnarztpraxen

Die Bundesregierung verpflichtet Arbeitgeber, Beschäftigten in Betrieben mit personennahen Dienstleistungen, bei denen direkter Körperkontakt zu anderen Personen nicht vermieden werden kann, mindestens zwei Tests pro Kalenderwoche in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten. Hierzu zählen auch Zahnarztpraxen. Es können PCR-Tests oder Antigen-Schnelltests zur professionellen oder zur Selbstanwendung angeboten werden. Die Kosten für die Tests tragen die Arbeitgeber.

Das Angebot bedeutet für die Mitarbeiter keine Testpflicht. Sofern Mitarbeiter beispielsweise nach vollständig erfolgter Impfung auf das Testangebot verzichten, sollten Zahnarztpraxen dies entsprechend dokumentieren.

Nachweise über die Beschaffung von Tests oder Vereinbarungen mit Dritten über die Testung der Beschäftigten sind von der Zahnarztpraxis vier Wochen aufzubewahren. Sollte eine Beschaffung von Tests wegen Lieferengpässen derzeit nicht möglich sein, reicht als Nachweis eine Bestellbescheinigung.

Die Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung tritt am 20.04.2021 in Kraft.

Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung – www.bundesanzeiger.de

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