Referat Praxisführung und Medizinprodukte

Arbeitssicherheit, Hygiene und Aufbereitung von Medizinprodukten – die Themen im Referat Praxisführung betreffen jeden Praxisinhaber. Ziel des Referats ist, die bayerischen Zahnarztpraxen in der täglichen Arbeit zu unterstützen und über praxisrelevante Themen zu informieren. Breiten Raum nimmt auch die Hilfestellung zu Verordnungen und Vorschriften sowie die Beantwortung diesbezüglicher Fragen ein.

Das Referat Praxisführung versteht sich als Knotenpunkt für die unternehmerischen Strategien der zahnärztlichen Berufsausübung und Praxisorganisation. Innovative Ideen, detailliert ausgearbeitet bis zur Anwendungsreife in der Zahnarztpraxis, werden der Zahnärzteschaft als Dienstleistung der BLZK zur Verfügung gestellt.

Das Referat betreut die bayerischen Kolleginnen und Kollegen im Laufe ihrer Berufstätigkeit insbesondere durch:

BuS-Dienst

Zahnarztpraxen, die Mitarbeiter beschäftigen, sind verpflichtet, sich betriebsärztlich und sicherheitstechnisch beraten zu lassen. Um diese berufsgenossenschaftliche Anforderung durchführbar zu gestalten, hat die BLZK das Präventionsmodell (BuS-Dienst – alternative bedarfsorientierte und sicherheitstechnische Betreuung) erarbeitet.

Mutterschutz

Mitarbeiterinnen in der Zahnarztpraxis dürfen während der Schwangerschaft nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen ausgesetzt sind. In Einzelfällen kann ein Beschäftigungsverbot erforderlich sein. Wie nach dem Bekanntwerden einer Schwangerschaft einer Mitarbeiterin vorzugehen ist, erfahren Sie im QM Online der BLZK, Kapitel B05.

Arbeitsmedizinische Vorsorge

Für Angestellte in der Zahnarztpraxis muss je nach Umfang des Einsatzes eine arbeitsmedizinische Vorsorge durch den Arbeitgeber nachgewiesen werden können. Informationen zum Umfang und den Fristen der einzelnen Vorsorgen finden Sie im QM Online der BLZK im Kapitel B01 Arbeitsmedizinische Vorsorge.

Nachrichten

Praxisbegehungen der Gewerbeaufsicht – Sonderveranstaltungen der eazf

Das Ende der Schwerpunktbegehungen 2020 ist zwar in Sicht, das Thema Aufbereitung von Medizinprodukten ist aber weiterhin ein wichtiger Kernprozess der Zahnarztpraxis. Grundsätzlich kann jede Praxis auch außerhalb einer Schwerpunktprüfung begangen werden.

Fortbildungsreihe in München und Fürth

Die BLZK hat aus diesem Grund für Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie für Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeiter gleichermaßen eine neue Fortbildungsreihe aufgesetzt, die einerseits neue Erkenntnisse aus den Praxisbegehungen vermittelt, andererseits nochmals vertieft auf die wichtigsten Prozesse zur Hygiene in der Zahnarztpraxis eingeh...


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Nachweispflicht für Masern-Schutzimpfung

Fristverlängerung bis 31. Juli 2022

Die Frist für den Nachweis einer Masern-Schutzimpfung wurde im erweiterten Infektionsschutzgesetz (IfSG) für alle Beschäftigten in Zahnarztpraxen, die nach 1970 geboren sind, vom 31. Dezember 2021 auf den 31. Juli 2022 verlängert.

Praxispersonal, das neu eingestellt wird, muss den Nachweis der Masernimmunität seit dem 1. März 2020 direkt nachweisen. Ebenso muss auch der Arbeitgeber (Zahnarzt/Zahnärztin) eine Immunität aufweisen.

Bei Unklarheiten kann die Masernimmunität durch eine Titer-Bestimmung geklärt werden. Hierbei handelt es sich um eine Leistung, die in der Regel nicht von der Krankenversicherung übernommen wird und vom Besch...


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Masern-Impfpflicht seit 1. März 2020

Nachweispflicht bis zum Ablauf des 31. Dezember 2021

Für Personen, die in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen tätig sind, gilt seit 1. März 2020 eine Impfpflicht gegen Masern. Dies betrifft demnach auch alle Beschäftigten in der Zahnarztpraxis. Dem Arbeitgeber (Zahnarzt/Zahnärztin) ist bei einer Tätigkeit in der Zahnarztpraxis ein ausreichender Impfschutz gegen Masern nachzuweisen. Auch die Arbeitgeber selbst müssen eine Immunität gegen Masern aufweisen. Personen, die bereits vor 1. März 2020 in einer Zahnarztpraxis tätig waren und ihren Nachweis noch nicht erbracht haben, haben noch bis 31. Dezember 2021 Zeit, ihrer Nachweispflicht nachzukommen.

Fristen

Ab d...


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Arbeitsmedizinische Vorsorge

Auch bei Auszubildenden erforderlich

Wie alle angestellten Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis betrifft die Arbeitsmedizinische Vorsorge nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) auch Auszubildende.

Wichtig ist, dass diese bereits vor Aufnahme der Tätigkeit erfolgt und dann in regelmäßigen Abständen wiederholt wird. Die arbeitsmedizinische Vorsorge erfolgt bei einem Betriebsarzt oder Facharzt für Arbeitsmedizin, nicht bei dem jeweiligen Hausarzt. Die Kosten trägt der Arbeitgeber.

Folgende Vorsorgen sind für Auszubildende und sonstige Angestellte in der Zahnarztpraxis relevant:

Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (analog G42)

Die neue europäische Medizinprodukteverordnung

Diese Produkte oder Verfahren sind nicht von der EU-MDR betroffen

Am 26. Mai 2021 tritt die EU-Medizinprodukteverordnung verbindlich in Kraft. Zahnarztpraxen sollen die darin genannten Neuerungen bis dahin umgesetzt haben. Die relevanten Informationen zur Umsetzung stehen im QM Online unter „Q 7 Medizinprodukteverordnung (MDR)“ zur Verfügung. Jedoch besteht nicht für alle Praxen Handlungsbedarf, denn Produkte oder Verfahren, die keine Sonderanfertigungen sind, unterliegen nicht den neuen Vorgaben der EU-MDR.

Keine Sonderanfertigungen

  • Provisorien
  • Reparaturen*
  • Unterfütterungen*
  • Erweiterungen*
  • Modelle
  • Bissnahmen

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Medizinprodukteverordnung (MDR)

Neuerungen treten am 26. Mai 2021 in Kraft

Die Europäische Medizinprodukteverordnung „Medical Device Regulation (MDR)“ löst das bisher geltende Medizinproduktegesetz (MPG) ab. Die Verordnung tritt am 26. Mai. 2021 in Kraft. Das heißt: Zahnarztpraxen müssen die darin genannten Neuerungen bis zu diesem Zeitpunkt umgesetzt haben.

Die MDR regelt die Herstellung und Verarbeitung von Medizinprodukten. Sie sorgt für die Sicherheit, Eignung und Leistung von Medizinprodukten bzw. deren Zubehör sowie der Gesundheit und dem erforderlichen Schutz von Patienten, Anwendern und Dritten. Im Vergleich zum MPG sieht die Verordnung erhöhte Anforderungen an das Inverkehrbringen und die Überwach...


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Kontakt

Referent
Dr. Michael Rottner
Tel.: 089 230211-340/-342
Fax: 089 230211-341

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Informieren Sie sich zur Aktion der Gewerbeaufsicht

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