12/13/2021 | Pressemitteilung

Deutschland braucht eine allgemeine Impfpflicht

Einrichtungsbezogene Impfungen können nur ein erster Schritt sein

München – Die Bayerische Landeszahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns sprechen sich für eine allgemeine Impfpflicht aus. Die von der Ampel-Koalition beschlossene „einrichtungsspezifische Impfpflicht“, die auch für Zahnarztpraxen gilt, kann nur ein erster Schritt sein. Sie reicht nicht aus, um das Pandemiegeschehen nachhaltig einzudämmen.

Deshalb unterstützen wir den Impfaufruf der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, des Marburger Bundes Bayern und der Vereinigung der Pflegenden in Bayern.

Fast alle der in Bayern tätigen Zahnärzte und Praxismitarbeiter sind bereits vollständig geimpft. Wir haben bewiesen, dass wir Hygiene können. Seit Beginn der Pandemie wurde in Bayern kein einziger Fall einer Infektionsweitergabe von einem Zahnarzt auf einen Patienten dokumentiert. Auch die Infektionszahlen bei unserem Personal sind deutlich niedriger als in anderen Medizinbereichen. Der Zahnarztstuhl ist infektionsschutztechnisch ein sicherer Ort.

Dennoch erwarten wir, dass sich unsere Patienten impfen lassen, um sich selbst und andere zu schützen. Zur dauerhaften Überwindung der Pandemie erscheint uns eine allgemeine Impfpflicht unvermeidbar. Nur so können wir das Virus besiegen und unsere Freiheit zurückbekommen.

Pressekontakt

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BLZK, Leitung GB Kommunikation
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Tel.: 089 230211-104
Fax: 089 230211-108

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