BLZK-News

Vom „kleinen Unterschied“ zum „Frontzahntrauma“

Prof. Dr. Johannes Einwag zum Bayerischen Zahnärztetag

Gelungene Premiere: 2023 übernahm Prof. Dr. Johannes Einwag zum ersten Mal die wissenschaftliche Leitung des Bayerischen Zahnärztetages und moderierte den Kongress für Zahnärzte. Im BZB-Interview fasst er Ein- und Ausblicke zusammen und erklärt, wie vielschichtig das diesjährige Thema Frontzahntrauma ist.

BZB: Der Bayerische Zahnärztetag 2023 war der erste unter Ihrer Ägide als Referent Fortbildung der BLZK und Wissenschaftlicher Leiter Bayerischer Zahnärztetag. Worüber haben Sie sich besonders gefreut?

Einwag: Über die großartige Stimmung vor Ort und das hervorragende Feedback der Teilnehmer, sowohl persönlich als auch schriftlich. Um nur ein Beispiel zu nennen, in dem verschiedene Aspekte angesprochen werden:

„Es geht nicht anders, wir müssen etwas tun, was wir noch nie getan haben. Unmittelbar nach der Rückkehr aus München sind die Eindrücke noch so frisch, dass wir es einfach mal aussprechen müssen: Das war ein ganz toller Zahnärztetag. Wir haben ja nun schon einige Fortbildungskongresse mitgemacht und in den letzten Jahren nahezu jeden Bayerischen Zahnärztetag. Dieser war außergewöhnlich in den dargebotenen Themen und auch in den präsentierenden Referenten. Wir können uns nicht erinnern, eine solch interessante Vielfalt erlebt zu haben, und auch die Referenten der zahnmedizinischen Vorträge waren nahezu durch die Bank – fesselnd. Wir sind bis zum letzten Vortrag geblieben und froh darüber.“

BZB: Welche Details am Konzept des Bayerischen Zahnärztetages haben Sie verändert? Was kam gut an, wo sehen Sie Spielraum?

Einwag: Der Bayerische Zahnärztetag ist eine Traditionsveranstaltung. In meinem „ersten Jahr“ ging es mir darum, auf den bewährten charakteristischen Rahmenbedingungen aufzubauen und insbesondere inhaltlich „neue Pflöcke“ einzuschlagen. Das ist offensichtlich gelungen. Andere kurz- und mittelfristige Optimierungen sehe ich etwa bei Komponenten, die die Attraktivität des Zahnärztetages für jüngere Kolleginnen und Kollegen steigern. Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Modifikation der Zeitschiene.

BZB: Der Zahnärztetag 2023 trug das Leitmotiv „Der kleine (große) Unterschied – Patientenindividuelle Planung und Therapie“. Zeit für ein wenig Spekulation: Wo wird die personalisierte Zahnmedizin in fünf Jahren stehen?

Einwag: Mit Sicherheit wird sie weiter sein, zumindest was die wissenschaftliche Basis betrifft. Innovationen bei der Diagnostik – unter anderem durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz – werden uns erlauben, Krankheitsrisiken früher als bisher zu identifizieren. So erkennen wir Abweichungen vom Gesunden bereits in Stadien, die noninvasiv, mikroinvasiv oder minimalinvasiv therapiert werden können.

Diese Entwicklungen betreffen alle Bereiche der Zahnheilkunde, von der Zahnerhaltung bis hin zur Implantologie. Besonders auffällig ist die Konvergenz zwischen Zahnerhaltung und zahnärztlicher Prothetik, die – betrachtet man die Vorträge beim letzten Zahnärztetag – immer mehr zusammenwachsen in Richtung einer Restaurativen Zahnmedizin. Dem Patienten eröffnen sich dadurch ganz neue Therapieoptionen.

Weniger sicher bin ich bei der Frage, ob es uns gelingt, diese neuen Erkenntnisse parallel zur Geschwindigkeit des Wissenszuwachses in den Praxisalltag zu integrieren. Wir befinden uns hier in einer Übergangsphase, in der mehr als nur das Wissen und Wollen des Praxisteams gefordert sind. Auch strukturelle, organisatorische und betriebswirtschaftliche Aspekte müssen angepasst werden. Um nur ein Beispiel zu nennen: Sprechende (Zahn-)Medizin erfordert Zeit ... Dies muss sich selbstverständlich in den Gebührenordnungen niederschlagen.

BZB: Der diesjährige Bayerische Zahnärztetag findet vom 24. bis 26. Oktober statt. Das Motto heißt: „Das Frontzahntrauma – was nun, was tun?“ Woher kam der Impuls für dieses Thema?


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3 Fragen an das Vorstandsmitglied Dr. Frank Hummel

Vorstellung des BLZK-Vorstands 2022-2026

Wer sind die „Neuen“ im Vorstand der Bayerischen Landeszahnärztekammer? Warum engagieren sie sich ehrenamtlich für ihre Kolleginnen und Kollegen? Welche Lösungsansätze verfolgen sie bei den wichtigsten standespolitischen Problemfeldern? In der Serie „3 Fragen an …“ im Bayerischen Zahnärzteblatt (BZB) kommen die neugewählten Vorstandsmitglieder der Berufsvertretung der bayerischen Zahnärzte zu Wort – in diesem Monat Dr. Frank Hummel.


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BLZK startet neuen Instagram-Kanal MissionZFA

Jugendliche sollen zielgerichtet angesprochen und für den ZFA-Beruf begeistert werden

München – Der anhaltende Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für die bayerischen Zahnarztpraxen. Um Jugendliche noch zielgerichteter ansprechen, für den Beruf der/des Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) begeistern und an den Job binden zu können, hat die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) jetzt den neuen Instagram-Kanal MissionZFA gestartet.

Ziel des Instagram-Kanals ist, Jugendliche für das Berufsbild ZFA zu motivieren und Informationen aus den Bereichen Aus- und Fortbildung zu teilen. Darüber hinaus soll MissionZFA bei der täglichen Arbeit im Praxisalltag oder bei Veranstaltungen hinter die Kulissen blicken, unter anderem sind Beiträge vom Kongress Zahnärztliches Personal im Rahmen des Bayerischen Zahnärztetags, an Berufsschulen und Ausbildungsmessen oder von Fortbildungsveranstaltungen geplant. Dazu soll ein breites Netzwerk mit ZFA, jungen Zahnärzten, Influencern und Multiplikatoren aufgebaut werden. Weitere Kanäle wie beispielsweise TikTok werden mittelfristig folgen, wenn der Instagram-Kanal etabliert ist.

Dies unterstreicht die Vizepräsidentin der BLZK, Dr. Barbara Mattner: „Als ich in meiner Jugend eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin, wie man es damals noch nannte, gemacht habe, lag das Thema Social Media noch in weiter Ferne. Was aber auch zu meiner Zeit schon wichtig war, ist der intensive Austausch und Dialog untereinander. Genau dafür haben wir unseren Instagram-Kanal ins Leben gerufen und möchten alle Interessierten bitten, MissionZFA zu liken, zu teilen und weiterzuempfehlen.“

Die beiden Referentinnen für den Bereich Zahnärztliches Personal der BLZK, Dr. Brunhilde Drew und Dr. Dorothea Schmidt, ergänzen: „Wir haben in der BLZK und im Wirkungskreis der bayerischen Zahnärzte sehr viele spannende Themen für ZFA und für solche, die es werden wollen. Was bislang noch gefehlt hat, war ein modernes Medium, um diese Inhalte auch zielgerichtet transportieren zu können. Dieser Schritt war überfällig, einerseits um uns als Kammer weiterzuentwickeln und andererseits, um unsere Zielgruppe noch besser zu erreichen. Dafür wollen wir uns ein breites Netzwerk an Jugendlichen und jungen Zahnärzten aufbauen und auch Themen und Ausbildungskampagnen aus anderen Kammern teilen. Wir hoffen, dass wir mit dieser Maßnahme das Berufsbild ZFA weiter stärken und dem Fachkräftemangel entschieden entgegenwirken können.“

Besuchen Sie uns auf Instagram unter missionzfa

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Alle Informationen rund um das Thema ZFA gibt es unter www.blzk.de/zfa.


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Standespolitik gemeinsam gestalten

Neuer Lehrgang der erfolgreichen Kursreihe „Berufspolitische Bildung“ von BLZK und KZVB ab Juli

Interessieren Sie sich für die Strukturen der zahnärztlichen Selbstverwaltung? Möchten Sie die zahnärztliche Berufspolitik mitgestalten und gleichzeitig einen Blick über den Tellerrand der eigenen Tätigkeit hinaus gewinnen? Dann bietet Ihnen die gemeinsam von Bayerischer Landeszahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Vereinigung Bayerns angebotene Kursreihe „Berufspolitische Bildung“ dazu gezielte Einblicke und wertvolle Informationen. Der Startschuss fällt im Juli 2024.

Im Sommer beginnt ein neuer Durchgang der erfolgreichen Kursreihe „Berufspolitische Bildung“. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. In drei Wochenend-Kursen – jeweils von Freitagmittag bis Samstagnachmittag – werden engagierten Zahnärztinnen und Zahnärzten grundlegende Kenntnisse über die Strukturen des Gesundheitssystems sowie über die Rolle und Aufgaben der Beteiligten vermittelt.

1. Kursblock – 26. und 27. Juli 2024 in München

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen sich kennen und schauen gemeinsam mit leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Körperschaften hinter die Kulissen von BLZK und KZVB. Ein Blick auf die Schwerpunkte der Arbeit der beiden Standesorganisationen und konkrete (Fall-)Beispiele verdeutlichen die berufspolitischen Herausforderungen für die Zahnärzteschaft.

2. Kursblock – 27. und 28. September 2024 in Volkach an der Mainschleife

Beim zweiten Treffen stehen praktische Trainings zu Kommunikation und Zukunftsthemen im Vordergrund.

3. Kursblock – 17. und 18. Januar 2025 in Berlin

Beim abschließenden Block in Berlin kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt mit Vertretern der Gesundheitspolitik in Kontakt. Hier werden Grundlagen zur Rolle der zahnärztlichen Körperschaften und deren Einfluss auf die Politik sowie zu den Gestaltungsmöglichkeiten für Zahnarztpraxen vermittelt.

Der Kurs soll den direkten Austausch zu aktuellen Themen und zur Zukunft des Berufsstandes untereinander fördern, denn Netzwerken ist ein zentrales Mittel standespolitischen Handelns. Im vergangenen Jahr fand ein Netzwerktreffen der letzten beiden Kursgruppen statt. Auch mit dem standespolitischen Nachwuchs aus dem Bundesland Brandenburg wurde inzwischen ein regelmäßiger Austausch etabliert.

Ergänzender Hinweis

Ein zweiter Erfahrungsaustausch mit den jungen Brandenburger Zahnärzten zu den Themen „Praxisgründung“ und „Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel“ findet am 15./16. März 2024 in München statt. Interessierte können auch daran gerne teilnehmen.


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Patienteninfos zu Implantaten

Nutzen Sie Broschüre, Infoblatt und Co. für Ihre Praxis

Implantate sind eine gute Möglichkeit, fehlende Zähne zu ersetzen und Zahnlücken zu schließen. Da es für einen optimalen Heilungsverlauf stark auf die Mitarbeit der Patientinnen und Patienten ankommt, ist es umso wichtiger, sie gut und vor allem verständlich über Implantate zu informieren. Die Bayerische Landeszahnärztekammer bietet verschiedene Patienteninfos zum Thema Implantate in den Formaten Print, Online und Bewegtbild an, die Zahnärztinnen und Zahnärzte im Beratungsgespräch als Unterstützung nutzen können.


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Implantologie

GOZ aktuell

Die Implantologie stellt die fortschrittlichste Methode dar, um sowohl einzeln verloren gegangene Zähne als auch einen zahnlosen Kiefer funktionell, ästhetisch und komfortabel mit Zahnersatz versorgen zu können. Dank moderner Technologien und gewebeschonender Operationstechniken ist die Insertion von Implantaten selbst bei reduziertem Knochenangebot möglich.

Obwohl das Kapitel K (Implantologische Leistungen) zum 1. Januar 2012 in der Gebührenordnung für Zahnärzte überarbeitet wurde, bilden weder die zur Verfügung stehenden Gebührenpositionen noch deren unzureichende Bewertungen den gegenwärtigen Entwicklungsstand ab.

In diesem Beitrag informiert das Referat Honorierungssysteme der Bayerischen Landeszahnärztekammer über Leistungen, die im Zusammenhang mit einer Implantation stehen.

Vollständiger Artikel mit den Berechnungen und Tabellen aus dem BZB

Artikel aus dem BZB 1-2/2024 als PDF lesen (685 KB)


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26.02.2024 | Nachrichten
Vom „kleinen Unterschied“ zum „Frontzahntrauma“

Prof. Dr. Johannes Einwag zum Bayerischen Zahnärztetag

Gelungene Premiere: 2023 übernahm Prof. Dr. Johannes Einwag zum ersten Mal die wissenschaftliche Leitung des Bayerischen Zahnärztetages und moderierte den Kongress für Zahnärzte. Im BZB-Interview fasst er Ein- und Ausblicke zusammen und erklärt, wie vielschichtig das diesjährige Thema Frontzahntrauma ist.

BZB: Der Bayerische Zahnärztetag 2023 war der erste unter Ihrer Ägide als Referent Fortbildung der BLZK und Wissenschaftlicher Leiter Bayerischer Zahnärztetag. Worüber haben Sie sich besonders gefreut?

Einwag: Über die großartige Stimmung vor Ort und das hervorragende Feedback der Teilnehmer, sowohl persönlich als auch schriftlich. Um nur ein Beispiel zu nennen, in dem verschiedene Aspekte angesprochen werden:

„Es geht nicht anders, wir müssen etwas tun, was wir noch nie getan haben. Unmittelbar nach der Rückkehr aus München sind die Eindrücke noch so frisch, dass wir es einfach mal aussprechen müssen: Das war ein ganz toller Zahnärztetag. Wir haben ja nun schon einige Fortbildungskongresse mitgemacht und in den letzten Jahren nahezu jeden Bayerischen Zahnärztetag. Dieser war außergewöhnlich in den dargebotenen Themen und auch in den präsentierenden Referenten. Wir können uns nicht erinnern, eine solch interessante Vielfalt erlebt zu haben, und auch die Referenten der zahnmedizinischen Vorträge waren nahezu durch die Bank – fesselnd. Wir sind bis zum letzten Vortrag geblieben und froh darüber.“

BZB: Welche Details am Konzept des Bayerischen Zahnärztetages haben Sie verändert? Was kam gut an, wo sehen Sie Spielraum?

Einwag: Der Bayerische Zahnärztetag ist eine Traditionsveranstaltung. In meinem „ersten Jahr“ ging es mir darum, auf den bewährten charakteristischen Rahmenbedingungen aufzubauen und insbesondere inhaltlich „neue Pflöcke“ einzuschlagen. Das ist offensichtlich gelungen. Andere kurz- und mittelfristige Optimierungen sehe ich etwa bei Komponenten, die die Attraktivität des Zahnärztetages für jüngere Kolleginnen und Kollegen steigern. Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Modifikation der Zeitschiene.

BZB: Der Zahnärztetag 2023 trug das Leitmotiv „Der kleine (große) Unterschied – Patientenindividuelle Planung und Therapie“. Zeit für ein wenig Spekulation: Wo wird die personalisierte Zahnmedizin in fünf Jahren stehen?

Einwag: Mit Sicherheit wird sie weiter sein, zumindest was die wissenschaftliche Basis betrifft. Innovationen bei der Diagnostik – unter anderem durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz – werden uns erlauben, Krankheitsrisiken früher als bisher zu identifizieren. So erkennen wir Abweichungen vom Gesunden bereits in Stadien, die noninvasiv, mikroinvasiv oder minimalinvasiv therapiert werden können.

Diese Entwicklungen betreffen alle Bereiche der Zahnheilkunde, von der Zahnerhaltung bis hin zur Implantologie. Besonders auffällig ist die Konvergenz zwischen Zahnerhaltung und zahnärztlicher Prothetik, die – betrachtet man die Vorträge beim letzten Zahnärztetag – immer mehr zusammenwachsen in Richtung einer Restaurativen Zahnmedizin. Dem Patienten eröffnen sich dadurch ganz neue Therapieoptionen.

Weniger sicher bin ich bei der Frage, ob es uns gelingt, diese neuen Erkenntnisse parallel zur Geschwindigkeit des Wissenszuwachses in den Praxisalltag zu integrieren. Wir befinden uns hier in einer Übergangsphase, in der mehr als nur das Wissen und Wollen des Praxisteams gefordert sind. Auch strukturelle, organisatorische und betriebswirtschaftliche Aspekte müssen angepasst werden. Um nur ein Beispiel zu nennen: Sprechende (Zahn-)Medizin erfordert Zeit ... Dies muss sich selbstverständlich in den Gebührenordnungen niederschlagen.

BZB: Der diesjährige Bayerische Zahnärztetag findet vom 24. bis 26. Oktober statt. Das Motto heißt: „Das Frontzahntrauma – was nun, was tun?“ Woher kam der Impuls für dieses Thema?


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23.02.2024 | Nachrichten
3 Fragen an das Vorstandsmitglied Dr. Frank Hummel

Vorstellung des BLZK-Vorstands 2022-2026

Wer sind die „Neuen“ im Vorstand der Bayerischen Landeszahnärztekammer? Warum engagieren sie sich ehrenamtlich für ihre Kolleginnen und Kollegen? Welche Lösungsansätze verfolgen sie bei den wichtigsten standespolitischen Problemfeldern? In der Serie „3 Fragen an …“ im Bayerischen Zahnärzteblatt (BZB) kommen die neugewählten Vorstandsmitglieder der Berufsvertretung der bayerischen Zahnärzte zu Wort – in diesem Monat Dr. Frank Hummel.


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22.02.2024 | Pressemeldungen
BLZK startet neuen Instagram-Kanal MissionZFA

Jugendliche sollen zielgerichtet angesprochen und für den ZFA-Beruf begeistert werden

München – Der anhaltende Fachkräftemangel ist eine der größten Herausforderungen für die bayerischen Zahnarztpraxen. Um Jugendliche noch zielgerichteter ansprechen, für den Beruf der/des Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) begeistern und an den Job binden zu können, hat die Bayerische Landeszahnärztekammer (BLZK) jetzt den neuen Instagram-Kanal MissionZFA gestartet.

Ziel des Instagram-Kanals ist, Jugendliche für das Berufsbild ZFA zu motivieren und Informationen aus den Bereichen Aus- und Fortbildung zu teilen. Darüber hinaus soll MissionZFA bei der täglichen Arbeit im Praxisalltag oder bei Veranstaltungen hinter die Kulissen blicken, unter anderem sind Beiträge vom Kongress Zahnärztliches Personal im Rahmen des Bayerischen Zahnärztetags, an Berufsschulen und Ausbildungsmessen oder von Fortbildungsveranstaltungen geplant. Dazu soll ein breites Netzwerk mit ZFA, jungen Zahnärzten, Influencern und Multiplikatoren aufgebaut werden. Weitere Kanäle wie beispielsweise TikTok werden mittelfristig folgen, wenn der Instagram-Kanal etabliert ist.

Dies unterstreicht die Vizepräsidentin der BLZK, Dr. Barbara Mattner: „Als ich in meiner Jugend eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin, wie man es damals noch nannte, gemacht habe, lag das Thema Social Media noch in weiter Ferne. Was aber auch zu meiner Zeit schon wichtig war, ist der intensive Austausch und Dialog untereinander. Genau dafür haben wir unseren Instagram-Kanal ins Leben gerufen und möchten alle Interessierten bitten, MissionZFA zu liken, zu teilen und weiterzuempfehlen.“

Die beiden Referentinnen für den Bereich Zahnärztliches Personal der BLZK, Dr. Brunhilde Drew und Dr. Dorothea Schmidt, ergänzen: „Wir haben in der BLZK und im Wirkungskreis der bayerischen Zahnärzte sehr viele spannende Themen für ZFA und für solche, die es werden wollen. Was bislang noch gefehlt hat, war ein modernes Medium, um diese Inhalte auch zielgerichtet transportieren zu können. Dieser Schritt war überfällig, einerseits um uns als Kammer weiterzuentwickeln und andererseits, um unsere Zielgruppe noch besser zu erreichen. Dafür wollen wir uns ein breites Netzwerk an Jugendlichen und jungen Zahnärzten aufbauen und auch Themen und Ausbildungskampagnen aus anderen Kammern teilen. Wir hoffen, dass wir mit dieser Maßnahme das Berufsbild ZFA weiter stärken und dem Fachkräftemangel entschieden entgegenwirken können.“

Besuchen Sie uns auf Instagram unter missionzfa

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Alle Informationen rund um das Thema ZFA gibt es unter www.blzk.de/zfa.


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22.02.2024 | Nachrichten
Standespolitik gemeinsam gestalten

Neuer Lehrgang der erfolgreichen Kursreihe „Berufspolitische Bildung“ von BLZK und KZVB ab Juli

Interessieren Sie sich für die Strukturen der zahnärztlichen Selbstverwaltung? Möchten Sie die zahnärztliche Berufspolitik mitgestalten und gleichzeitig einen Blick über den Tellerrand der eigenen Tätigkeit hinaus gewinnen? Dann bietet Ihnen die gemeinsam von Bayerischer Landeszahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Vereinigung Bayerns angebotene Kursreihe „Berufspolitische Bildung“ dazu gezielte Einblicke und wertvolle Informationen. Der Startschuss fällt im Juli 2024.

Im Sommer beginnt ein neuer Durchgang der erfolgreichen Kursreihe „Berufspolitische Bildung“. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. In drei Wochenend-Kursen – jeweils von Freitagmittag bis Samstagnachmittag – werden engagierten Zahnärztinnen und Zahnärzten grundlegende Kenntnisse über die Strukturen des Gesundheitssystems sowie über die Rolle und Aufgaben der Beteiligten vermittelt.

1. Kursblock – 26. und 27. Juli 2024 in München

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen sich kennen und schauen gemeinsam mit leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Körperschaften hinter die Kulissen von BLZK und KZVB. Ein Blick auf die Schwerpunkte der Arbeit der beiden Standesorganisationen und konkrete (Fall-)Beispiele verdeutlichen die berufspolitischen Herausforderungen für die Zahnärzteschaft.

2. Kursblock – 27. und 28. September 2024 in Volkach an der Mainschleife

Beim zweiten Treffen stehen praktische Trainings zu Kommunikation und Zukunftsthemen im Vordergrund.

3. Kursblock – 17. und 18. Januar 2025 in Berlin

Beim abschließenden Block in Berlin kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt mit Vertretern der Gesundheitspolitik in Kontakt. Hier werden Grundlagen zur Rolle der zahnärztlichen Körperschaften und deren Einfluss auf die Politik sowie zu den Gestaltungsmöglichkeiten für Zahnarztpraxen vermittelt.

Der Kurs soll den direkten Austausch zu aktuellen Themen und zur Zukunft des Berufsstandes untereinander fördern, denn Netzwerken ist ein zentrales Mittel standespolitischen Handelns. Im vergangenen Jahr fand ein Netzwerktreffen der letzten beiden Kursgruppen statt. Auch mit dem standespolitischen Nachwuchs aus dem Bundesland Brandenburg wurde inzwischen ein regelmäßiger Austausch etabliert.

Ergänzender Hinweis

Ein zweiter Erfahrungsaustausch mit den jungen Brandenburger Zahnärzten zu den Themen „Praxisgründung“ und „Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel“ findet am 15./16. März 2024 in München statt. Interessierte können auch daran gerne teilnehmen.


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20.02.2024 | Nachrichten
Patienteninfos zu Implantaten

Nutzen Sie Broschüre, Infoblatt und Co. für Ihre Praxis

Implantate sind eine gute Möglichkeit, fehlende Zähne zu ersetzen und Zahnlücken zu schließen. Da es für einen optimalen Heilungsverlauf stark auf die Mitarbeit der Patientinnen und Patienten ankommt, ist es umso wichtiger, sie gut und vor allem verständlich über Implantate zu informieren. Die Bayerische Landeszahnärztekammer bietet verschiedene Patienteninfos zum Thema Implantate in den Formaten Print, Online und Bewegtbild an, die Zahnärztinnen und Zahnärzte im Beratungsgespräch als Unterstützung nutzen können.


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15.02.2024 | Nachrichten
Implantologie

GOZ aktuell

Die Implantologie stellt die fortschrittlichste Methode dar, um sowohl einzeln verloren gegangene Zähne als auch einen zahnlosen Kiefer funktionell, ästhetisch und komfortabel mit Zahnersatz versorgen zu können. Dank moderner Technologien und gewebeschonender Operationstechniken ist die Insertion von Implantaten selbst bei reduziertem Knochenangebot möglich.

Obwohl das Kapitel K (Implantologische Leistungen) zum 1. Januar 2012 in der Gebührenordnung für Zahnärzte überarbeitet wurde, bilden weder die zur Verfügung stehenden Gebührenpositionen noch deren unzureichende Bewertungen den gegenwärtigen Entwicklungsstand ab.

In diesem Beitrag informiert das Referat Honorierungssysteme der Bayerischen Landeszahnärztekammer über Leistungen, die im Zusammenhang mit einer Implantation stehen.

Vollständiger Artikel mit den Berechnungen und Tabellen aus dem BZB

Artikel aus dem BZB 1-2/2024 als PDF lesen (685 KB)


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Röntgenstelle der Bayerischen Zahnärzte (RBZ)

Röntgenstelle der Bayerischen Zahnärzte (RBZ)

Hier finden Sie Infos zum Prüfungsablauf der Röntgengeräte in der Zahnarztpraxis, zur Handhabung von digitalen Röntgenbildern, Dokumente und Formblätter und den QSR-Leitfaden.

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Honorierung und GOZ

Honorierung und GOZ

Das Referat Honorierungssysteme hat alle wichtigen Informationen zur Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) übersichtlich zusammengefasst: z.B. GOZ-Kommentar, GOZ-Broschüre als PDF, Musterformulare und Merkblätter

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Praxisführung

Praxisführung

Arbeitssicherheit, Qualitätsmanagement, Hygiene und Strahlenschutz betreffen jede Praxis. Die BLZK will dazu beitragen, dass bei den zahlreichen Anforderungen genügend Zeit für die Hauptaufgabe des Zahnarztes bleibt: die Behandlung der Patienten.

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Schlichtungsstelle

Schlichtungsstelle

Die Schlichtungsstelle der BLZK informiert Sie über Voraussetzungen, Ablauf, Dauer und Kosten eines Schlichtungsverfahrens.

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Gutachterwesen

Gutachterwesen

Hier finden Sie die Gutachterliste mit den von der BLZK bestellten Gutachtern und Informationen zum Referat Gutachterwesen.

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ZFA-Abschluss- und Zwischenprüfung

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  • Antwort-Wahl-Aufgaben
  • Reihenfolge-, Zuordnungsaufgaben
  • Aufgaben zur Prüfungsvorbereitung

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Ausbildungsbeginn ab 1. August 2022

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